
Am Anfang steht immer ein Feed- und Account-Audit. Ich schaue mir an was bereits läuft, wo die größten Hebel liegen und was zuerst angegangen werden muss. Das gibt uns eine klare Ausgangslage.
Ein Beispiel aus der Praxis:
Für einen Wiener Onlineshop für Premium-Kaffee habe ich durch eine neue Kampagnenstruktur und umfassende Feed-Optimierung den ROAS innerhalb eines Monats mehr als verdoppelt. Gleichzeitig ist das Conversion-Volumen um über 1500% gestiegen. Das war kein Zufall, sondern das Ergebnis davon, dass vorher kaum strukturiert gearbeitet wurde.
Ein kurzer Einblick zu einigen meiner erfolgreichen Case Studies.
SHA-LA Studios
Pflegeberatung in Deutschland
Tischlerei
Onlineshop für Premium Kaffee
Ich fange mit diesem Punkt an, weil er so fundamental ist und gleichzeitig so konsequent ignoriert wird.
In den meisten Google Ads Accounts laufen Brand-Keywords und Non-Brand-Keywords in denselben Kampagnen oder werden zumindest in derselben Auswertung zusammengefasst. Das klingt nach einem Detail. Es ist keins.
Was Brand-Traffic bedeutet: Brand-Traffic sind Suchanfragen nach deinem Markennamen. Jemand der "Kaffeeshop Mayer Wien" googelt, kennt dich bereits und wäre wahrscheinlich auch ohne Anzeige auf deine Seite gekommen. Diese Klicks konvertieren extrem gut. ROAS-Werte von 500, 800, sogar über 1000% sind bei Brand-Kampagnen keine Seltenheit.
Warum das ein Problem ist: Wenn Brand und Non-Brand gemeinsam ausgewertet werden, sehen die Gesamtzahlen fantastisch aus. 600% ROAS, alles super. Was man dabei nicht sieht: Die Non-Brand-Kampagnen, also die Kampagnen die tatsächlich neue Kunden akquirieren, laufen vielleicht auf 150% ROAS und vernichten Geld.
Ich habe Accounts gesehen wo über 80% des Conversion-Volumens aus Brand-Traffic kam. Die Agentur hat sich mit den Gesamtzahlen gefeiert. Die Neukundenakquise war eine Katastrophe.
Was ich stattdessen mache: Strikte Trennung von Brand und Non-Brand, immer. Eigene Kampagnen, eigene Budgets, eigene ROAS-Ziele. Brand-Kampagnen können mit sehr hohen ROAS-Zielen oder sogar manuel laufengelassen werden, weil der Traffic schon qualifiziert ist. Non-Brand-Kampagnen brauchen realistischere Ziele und deutlich mehr Optimierungsarbeit.
Nur wer beide Zahlen sauber nebeneinander sieht, weiß wirklich wie sein Account performt.
Neben der Brand/Non-Brand-Problematik gibt es weitere Muster die ich in fast jedem neuen Account finde.
Kein Produkt-Feed-Management
Der Merchant Center Feed ist das Herzstück jeder Shopping-Kampagne. Schlechte Titel, fehlende Attribute, veraltete Preise, unvollständige Kategorisierungen. Google kann nur so gut aussteuern wie die Daten die es bekommt. Ein optimierter Feed ist oft der größte Einzelhebel bei Shopping-Kampagnen, noch vor Budgetanpassungen.
Bestseller und Ladenhüter im selben Topf
Wenn alle Produkte in einer Kampagne ohne Differenzierung laufen, fließt Budget nach Googles Gusto. Oft landen Budgets bei Produkten mit schlechten Margen oder niedrigem Volumen, während Bestseller unterfinanziert sind. Eine saubere Produktsegmentierung nach Marge, Volumen und strategischer Relevanz ist Pflicht.
PMax ohne Struktur
Performance Max ist mächtig, aber kein Selbstläufer. Wer alles in eine einzige Asset-Gruppe wirft, ohne Brand-Ausschlüsse, ohne Produktsegmentierung, ohne ausreichend Conversion-Daten, verschenkt das Potenzial des Formats. Mehr dazu auf meiner Performance Max Seite.
Falsche oder fehlende ROAS-Ziele
Ein ROAS-Ziel ohne Bezug zur tatsächlichen Marge ist bedeutungslos. Wer 400% ROAS als Ziel setzt weil es sich gut anhört, aber eine Produktmarge von 20% hat, verliert bei jedem Verkauf Geld. ROAS-Ziele müssen aus den echten Zahlen des Shops hergeleitet werden.
Conversion-Tracking ohne Transaktionswerte
Wer nur zählt ob eine Conversion stattgefunden hat, aber nicht welchen Wert sie hatte, kann keine wertbasierten Gebotsstrategien nutzen. Und ohne Transaktionswerte ist ROAS-Optimierung schlicht nicht möglich.
Top Rezensionen über die Zusammenarbeit mit mir

Deinen Online-Shop effektiv skalieren
Im kostenlosen Erstgespräch schaue ich mir deinen Account an und sage dir ehrlich, wo du stehst. Nicht was du hören willst, sondern was tatsächlich los ist.
FAQ - Die wichtigsten Fragen sofort beantwortet
Die wichtigsten Fragen und Antworten zu mir, Google Ads und der Zusammenarbeit.
Für welche Shopgröße macht professionelles Google Ads Management Sinn?
Ab einem monatlichen Werbebudget von 1.000 € aufwärts sind die Optimierungshebel groß genug, um die Managementkosten zu rechtfertigen. Grundsätzlich gilt: Je größer das Budget, desto mehr Impact hat ein sauberes Setup. Shops, die noch keine Google Ads schalten, aber starten wollen, begleite ich ebenfalls.
Welche Plattformen unterstützt du?
Ich arbeite mit Shops auf Shopify, WooCommerce und den meisten anderen gängigen Systemen. Entscheidend ist der Zugang zu Merchant Center und Google Ads. Bei Shopify gibt es zusätzlich gute Tools für Feed-Optimierung, die ich aktiv einsetze.
Wie lange bis ich bessere Ergebnisse sehe?
Feed-Optimierungen und strukturelle Änderungen zeigen oft innerhalb von 2 bis 4 Wochen erste Wirkung. Kampagnenoptimierungen brauchen etwas länger, weil der Algorithmus Lernzeit benötigt. Ein realistischer Zeithorizont für valide Ergebnisse sind 6 bis 8 Wochen nach einem sauberen Setup.
Übernimmst du auch bestehende Accounts oder nur neue?
Beides. Bestehende Accounts auditiere ich zuerst gründlich, bevor ich Änderungen vornehme. Oft liegen die größten Hebel in Strukturproblemen, die schon seit Monaten da sind.
Was ist, wenn mein ROAS schon gut aussieht?
Dann schauen wir gemeinsam genauer hin. Wie hoch ist der Brand-Anteil? Wie sieht der Non-Brand-ROAS aus? Wie ist die Marge eingerechnet? Ein guter Gesamt-ROAS kann viele Probleme verdecken. Manchmal stellt sich heraus, dass tatsächlich alles solide aussieht.
Arbeitest du auch mit dem Google Merchant Center?
Ja, das gehört bei E-Commerce-Projekten immer dazu. Feed-Probleme, abgelehnte Produkte, fehlende Attribute. Das Merchant Center ist die Basis von Shopping und PMax und ich schaue es mir als erstes an.

















