Google Ads Freelancer oder Agentur? Entscheidungshilfe für KMU in Österreich

Google Ads Freelancer oder Agentur? Entscheidungshilfe für KMU in Österreich

Google Ads Freelancer oder Agentur? Entscheidungshilfe für KMU in Österreich

Beide können Google Ads. Der Unterschied liegt in Kosten, Ansprechpartner und Tempo. Hier der ehrliche Vergleich mit Zahlen aus Österreich und einer Checkliste fürs Erstgespräch.

Andreas Gavrău

6 Min. Lesezeit

Freelancer oder Agentur

Kurz gesagt

Ein Google Ads Freelancer kostet in Österreich meist 500 bis 1.500 € pro Monat Betreuung bei Stundensätzen von 80 bis 150 €. Eine Agentur liegt bei 1.500 bis 5.000 € pro Monat und 120 bis 220 € pro Stunde. Bis etwa 20.000 € Werbebudget im Monat ist der Freelancer in der Regel die wirtschaftlichere und flexiblere Wahl, weil du direkt mit der Person arbeitest, die dein Konto steuert. Eine Agentur lohnt sich, wenn du mehrere Kanäle, Kreation und ein Team brauchst.

a group of people sitting around a table with laptops


Worum es bei der Entscheidung wirklich geht

Die Frage „Freelancer oder Agentur?“ klingt nach einer Entscheidung zwischen zwei Rechtsformen. Ist sie aber nicht. Du entscheidest dich für eine Arbeitsweise: Entweder arbeitet eine Person direkt in deinem Konto und redet direkt mit dir, oder ein Team arbeitet im Konto und ein Account Manager redet mit dir. Beides kann funktionieren. Beides kann schiefgehen.

Was in Österreich dazu kommt: Der Markt ist klein. Viele „Agenturen“ in Wien sind zwei bis fünf Leute, viele Freelancer haben ein festes Netzwerk für Design, Video und Landingpages. Die Grenzen sind fließender, als Preislisten vermuten lassen.

Nicht die Rechtsform entscheidet über deine Ergebnisse, sondern die Person, die jede Woche in deinem Konto arbeitet.

Der direkte Vergleich

Die Zahlen sind Bandbreiten aus dem österreichischen Markt, Stand Oktober 2026. Sie beziehen sich auf die laufende Betreuung, das Werbebudget, das an Google fließt, kommt immer dazu.

Kriterium
Freelancer
Agentur
Monatliche Betreuung (ohne Werbebudget)
500 bis 1.500 €
1.500 bis 5.000 €
Stundensatz
80 bis 150 €
120 bis 220 €
Vertragsbindung
flexibel, meist monatlich kündbar
meist 12-Monatsverträge
Ansprechpartner
die Person, die das Konto steuert
Account Manager, Umsetzung im Team
Reaktionszeit
meist am selben Tag
1 bis 3 Werktage, je nach Prozess
Kapazität
begrenzt, deshalb selektiv bei Kunden
skalierbar, mehrere Kanäle parallel
Ausfallrisiko
Urlaub oder Krankheit spürbar, Vertretung muss geregelt sein
Vertretung im Team
Kreation (Design, Video)
meist über Partner
häufig inhouse
Sinnvoll ab Werbebudget
ab ca. 1.000 € pro Monat
ab ca. 20.000 € pro Monat
Freelancer
Agentur
Monatliche Betreuung (ohne Werbebudget)
500 bis 1.500 €
1.500 bis 5.000 €
Stundensatz
80 bis 150 €
120 bis 220 €
Vertragsbindung
flexibel, meist monatlich kündbar
meist 12-Monatsverträge
Ansprechpartner
die Person, die das Konto steuert
Account Manager, Umsetzung im Team
Reaktionszeit
meist am selben Tag
1 bis 3 Werktage, je nach Prozess
Kapazität
begrenzt, deshalb selektiv bei Kunden
skalierbar, mehrere Kanäle parallel
Ausfallrisiko
Urlaub oder Krankheit spürbar, Vertretung muss geregelt sein
Vertretung im Team
Kreation (Design, Video)
meist über Partner
häufig inhouse
Sinnvoll ab Werbebudget
ab ca. 1.000 € pro Monat
ab ca. 20.000 € pro Monat

Was die Zahlen für dich bedeuten

Rechne die Betreuung immer in Prozent deines Werbebudgets. Ein Beispiel mit 3.000 € Werbebudget im Monat: Ein Freelancer mit 800 € Betreuung kostet dich 27 Prozent obendrauf. Eine Agentur mit 1.800 € Pauschale kostet 60 Prozent obendrauf. Bei diesem Budget zahlst du bei der Agentur also mehr für die Betreuung als für die Hälfte deiner Klicks.

Ab etwa 20.000 € Werbebudget dreht sich das Bild. Eine Agenturpauschale von 2.400 € ist dann 12 Prozent, und du bekommst dafür Kapazität, die ein einzelner Freelancer nicht liefern kann, etwa parallele Kampagnen in mehreren Ländern, laufende Kreativproduktion und garantierte Vertretung.

Stundensätze als Orientierung: Junior-Freelancer in Österreich liegen bei 60 bis 90 €, erfahrene Freelancer mit Google-Partner-Status bei 100 bis 150 €. Agenturen rechnen 120 bis 220 € pro Stunde, weil Büro, Vertrieb und Projektmanagement mitbezahlt werden. Ein höherer Stundensatz ist nicht automatisch schlechter, wenn die Stunde mehr bewegt.

Viele Anbieter rechnen zusätzlich prozentual: 10 bis 20 Prozent vom Werbebudget, oft mit einer Mindestpauschale. Frag immer nach, was bei steigendem Budget passiert. Ein Modell, das mit deinem Budget wächst, ohne dass die Arbeit wächst, ist für dich schlecht.

Wann der Freelancer die bessere Wahl ist

  • Dein Werbebudget liegt unter 20.000 € im Monat. Die Agenturpauschale frisst sonst einen zu großen Teil deines Gesamtbudgets.

  • Google Ads ist dein Hauptkanal. Du brauchst Tiefe in einem Kanal, keine Breite über fünf Kanäle.

  • Du willst mit der Person sprechen, die im Konto arbeitet. Keine Übersetzungsschleife über einen Account Manager.

  • Du willst schnell entscheiden. Budget hoch, Kampagne pausieren, neue Zielgruppe testen: beim Freelancer passiert das am selben Tag.

  • Du willst flexibel bleiben. Freelancer arbeiten meist monatlich kündbar. Die 12-Monatsverträge, die bei Agenturen üblich sind, gibt es hier selten.

Wann die Agentur die bessere Wahl ist

  • Du brauchst mehrere Kanäle plus Kreation aus einer Hand. Google Ads, Meta, LinkedIn, Video, Landingpages, alles in einem Team.

  • Dein Werbebudget liegt über 20.000 € im Monat oder läuft in mehreren Ländern parallel.

  • Du hast Freigabeprozesse, Compliance oder Einkaufsrichtlinien, die einen Einzelunternehmer formal ausschließen.

  • Du brauchst garantierte Vertretung und kannst keinen Tag Stillstand riskieren, etwa im Saisongeschäft.

  • Du willst einen Pitch mit mehreren Anbietern. Agenturen sind darauf eingerichtet, Freelancer meist nicht.

Die Grauzone, in der die meisten Entscheidungen fallen

Dazwischen liegt der Großteil der österreichischen KMU. Werbebudget 3.000 bis 15.000 €, ein Hauptkanal, gelegentlich Design oder Video nötig, kein Konzern-Freigabeprozess. Für diese Unternehmen zählt vor allem, wie der Anbieter die typischen Freelancer-Schwächen abfängt.

Frag deshalb nach drei Dingen: Wer vertritt bei Urlaub und Krankheit? Wer macht Design und Video, wenn du es brauchst? Und wie viele Kunden betreut die Person parallel? Ein Freelancer mit geregelter Vertretung, festen Partnern für Kreation und maximal 10 bis 12 aktiven Kunden liefert dir das, was du von einer Agentur erwartest, zum halben Preis.

Checkliste: 8 Fragen fürs Erstgespräch

Diese Fragen funktionieren für Freelancer und Agenturen gleich. Die Antworten zeigen dir schnell, mit wem du es zu tun hast.

  1. Wer arbeitet konkret in meinem Konto, und wie viele Konten betreut diese Person parallel?

  2. Gehört das Google-Ads-Konto mir, und habe ich jederzeit vollen Zugriff auf Konto und Daten?

  3. Wie lange ist die Kündigungsfrist, und was passiert mit Kampagnen und Daten nach dem Ende?

  4. Was kostet die Betreuung in Prozent meines Werbebudgets, und wie verändert sich das, wenn das Budget steigt?

  5. Woran wird Erfolg gemessen, und wer richtet das Conversion-Tracking ein?

  6. Wie schnell bekomme ich eine Antwort, und wer vertritt bei Urlaub oder Krankheit?

  7. Welche vergleichbaren Kunden gibt es, und welche Zahlen dürfen genannt werden?

  8. Was passiert konkret in den ersten 30 Tagen?

Wer bei Frage 2 zögert, ist raus. Das Konto gehört immer dir. Wer bei Frage 7 keine einzige Zahl nennen kann, hat entweder keine Ergebnisse oder keine Erlaubnis, darüber zu sprechen. Beides solltest du wissen.

Klartext

Ich bin selbst Google Ads Freelancer in Wien, also bin ich in dieser Frage nicht neutral. Trotzdem schicke ich regelmäßig Anfragen zu Agenturen weiter, wenn jemand fünf Kanäle, Videoproduktion und ein Werbebudget im hohen fünfstelligen Bereich hat. Das wäre bei mir falsch aufgehoben, und das sage ich im Erstgespräch.

Umgekehrt sehe ich in Audits regelmäßig Konten, die 1.500 € Agenturpauschale bei 2.500 € Werbebudget zahlen und seit Monaten niemand angefasst hat. Das ist die Kombination, die du vermeiden willst: Agenturpreis, Freelancer-Risiko, ohne die Vorteile von beidem.

Fazit

Bis etwa 20.000 € Werbebudget im Monat und mit Google Ads als Hauptkanal ist ein erfahrener Freelancer meist die bessere Wahl: direkter, schneller, günstiger, flexibler, und das Konto bleibt deins. Darüber, oder sobald du mehrere Kanäle mit Kreation brauchst, spielt eine Agentur ihre Stärken aus. In beiden Fällen entscheidet nicht das Firmenschild, sondern die Person im Konto. Die acht Fragen oben zeigen dir innerhalb von 20 Minuten, ob die passt.


Worum es bei der Entscheidung wirklich geht

Die Frage „Freelancer oder Agentur?“ klingt nach einer Entscheidung zwischen zwei Rechtsformen. Ist sie aber nicht. Du entscheidest dich für eine Arbeitsweise: Entweder arbeitet eine Person direkt in deinem Konto und redet direkt mit dir, oder ein Team arbeitet im Konto und ein Account Manager redet mit dir. Beides kann funktionieren. Beides kann schiefgehen.

Was in Österreich dazu kommt: Der Markt ist klein. Viele „Agenturen“ in Wien sind zwei bis fünf Leute, viele Freelancer haben ein festes Netzwerk für Design, Video und Landingpages. Die Grenzen sind fließender, als Preislisten vermuten lassen.

Nicht die Rechtsform entscheidet über deine Ergebnisse, sondern die Person, die jede Woche in deinem Konto arbeitet.

Der direkte Vergleich

Die Zahlen sind Bandbreiten aus dem österreichischen Markt, Stand Oktober 2026. Sie beziehen sich auf die laufende Betreuung, das Werbebudget, das an Google fließt, kommt immer dazu.

Kriterium
Freelancer
Agentur
Monatliche Betreuung (ohne Werbebudget)
500 bis 1.500 €
1.500 bis 5.000 €
Stundensatz
80 bis 150 €
120 bis 220 €
Vertragsbindung
flexibel, meist monatlich kündbar
meist 12-Monatsverträge
Ansprechpartner
die Person, die das Konto steuert
Account Manager, Umsetzung im Team
Reaktionszeit
meist am selben Tag
1 bis 3 Werktage, je nach Prozess
Kapazität
begrenzt, deshalb selektiv bei Kunden
skalierbar, mehrere Kanäle parallel
Ausfallrisiko
Urlaub oder Krankheit spürbar, Vertretung muss geregelt sein
Vertretung im Team
Kreation (Design, Video)
meist über Partner
häufig inhouse
Sinnvoll ab Werbebudget
ab ca. 1.000 € pro Monat
ab ca. 20.000 € pro Monat
Freelancer
Agentur
Monatliche Betreuung (ohne Werbebudget)
500 bis 1.500 €
1.500 bis 5.000 €
Stundensatz
80 bis 150 €
120 bis 220 €
Vertragsbindung
flexibel, meist monatlich kündbar
meist 12-Monatsverträge
Ansprechpartner
die Person, die das Konto steuert
Account Manager, Umsetzung im Team
Reaktionszeit
meist am selben Tag
1 bis 3 Werktage, je nach Prozess
Kapazität
begrenzt, deshalb selektiv bei Kunden
skalierbar, mehrere Kanäle parallel
Ausfallrisiko
Urlaub oder Krankheit spürbar, Vertretung muss geregelt sein
Vertretung im Team
Kreation (Design, Video)
meist über Partner
häufig inhouse
Sinnvoll ab Werbebudget
ab ca. 1.000 € pro Monat
ab ca. 20.000 € pro Monat

Was die Zahlen für dich bedeuten

Rechne die Betreuung immer in Prozent deines Werbebudgets. Ein Beispiel mit 3.000 € Werbebudget im Monat: Ein Freelancer mit 800 € Betreuung kostet dich 27 Prozent obendrauf. Eine Agentur mit 1.800 € Pauschale kostet 60 Prozent obendrauf. Bei diesem Budget zahlst du bei der Agentur also mehr für die Betreuung als für die Hälfte deiner Klicks.

Ab etwa 20.000 € Werbebudget dreht sich das Bild. Eine Agenturpauschale von 2.400 € ist dann 12 Prozent, und du bekommst dafür Kapazität, die ein einzelner Freelancer nicht liefern kann, etwa parallele Kampagnen in mehreren Ländern, laufende Kreativproduktion und garantierte Vertretung.

Stundensätze als Orientierung: Junior-Freelancer in Österreich liegen bei 60 bis 90 €, erfahrene Freelancer mit Google-Partner-Status bei 100 bis 150 €. Agenturen rechnen 120 bis 220 € pro Stunde, weil Büro, Vertrieb und Projektmanagement mitbezahlt werden. Ein höherer Stundensatz ist nicht automatisch schlechter, wenn die Stunde mehr bewegt.

Viele Anbieter rechnen zusätzlich prozentual: 10 bis 20 Prozent vom Werbebudget, oft mit einer Mindestpauschale. Frag immer nach, was bei steigendem Budget passiert. Ein Modell, das mit deinem Budget wächst, ohne dass die Arbeit wächst, ist für dich schlecht.

Wann der Freelancer die bessere Wahl ist

  • Dein Werbebudget liegt unter 20.000 € im Monat. Die Agenturpauschale frisst sonst einen zu großen Teil deines Gesamtbudgets.

  • Google Ads ist dein Hauptkanal. Du brauchst Tiefe in einem Kanal, keine Breite über fünf Kanäle.

  • Du willst mit der Person sprechen, die im Konto arbeitet. Keine Übersetzungsschleife über einen Account Manager.

  • Du willst schnell entscheiden. Budget hoch, Kampagne pausieren, neue Zielgruppe testen: beim Freelancer passiert das am selben Tag.

  • Du willst flexibel bleiben. Freelancer arbeiten meist monatlich kündbar. Die 12-Monatsverträge, die bei Agenturen üblich sind, gibt es hier selten.

Wann die Agentur die bessere Wahl ist

  • Du brauchst mehrere Kanäle plus Kreation aus einer Hand. Google Ads, Meta, LinkedIn, Video, Landingpages, alles in einem Team.

  • Dein Werbebudget liegt über 20.000 € im Monat oder läuft in mehreren Ländern parallel.

  • Du hast Freigabeprozesse, Compliance oder Einkaufsrichtlinien, die einen Einzelunternehmer formal ausschließen.

  • Du brauchst garantierte Vertretung und kannst keinen Tag Stillstand riskieren, etwa im Saisongeschäft.

  • Du willst einen Pitch mit mehreren Anbietern. Agenturen sind darauf eingerichtet, Freelancer meist nicht.

Die Grauzone, in der die meisten Entscheidungen fallen

Dazwischen liegt der Großteil der österreichischen KMU. Werbebudget 3.000 bis 15.000 €, ein Hauptkanal, gelegentlich Design oder Video nötig, kein Konzern-Freigabeprozess. Für diese Unternehmen zählt vor allem, wie der Anbieter die typischen Freelancer-Schwächen abfängt.

Frag deshalb nach drei Dingen: Wer vertritt bei Urlaub und Krankheit? Wer macht Design und Video, wenn du es brauchst? Und wie viele Kunden betreut die Person parallel? Ein Freelancer mit geregelter Vertretung, festen Partnern für Kreation und maximal 10 bis 12 aktiven Kunden liefert dir das, was du von einer Agentur erwartest, zum halben Preis.

Checkliste: 8 Fragen fürs Erstgespräch

Diese Fragen funktionieren für Freelancer und Agenturen gleich. Die Antworten zeigen dir schnell, mit wem du es zu tun hast.

  1. Wer arbeitet konkret in meinem Konto, und wie viele Konten betreut diese Person parallel?

  2. Gehört das Google-Ads-Konto mir, und habe ich jederzeit vollen Zugriff auf Konto und Daten?

  3. Wie lange ist die Kündigungsfrist, und was passiert mit Kampagnen und Daten nach dem Ende?

  4. Was kostet die Betreuung in Prozent meines Werbebudgets, und wie verändert sich das, wenn das Budget steigt?

  5. Woran wird Erfolg gemessen, und wer richtet das Conversion-Tracking ein?

  6. Wie schnell bekomme ich eine Antwort, und wer vertritt bei Urlaub oder Krankheit?

  7. Welche vergleichbaren Kunden gibt es, und welche Zahlen dürfen genannt werden?

  8. Was passiert konkret in den ersten 30 Tagen?

Wer bei Frage 2 zögert, ist raus. Das Konto gehört immer dir. Wer bei Frage 7 keine einzige Zahl nennen kann, hat entweder keine Ergebnisse oder keine Erlaubnis, darüber zu sprechen. Beides solltest du wissen.

Klartext

Ich bin selbst Google Ads Freelancer in Wien, also bin ich in dieser Frage nicht neutral. Trotzdem schicke ich regelmäßig Anfragen zu Agenturen weiter, wenn jemand fünf Kanäle, Videoproduktion und ein Werbebudget im hohen fünfstelligen Bereich hat. Das wäre bei mir falsch aufgehoben, und das sage ich im Erstgespräch.

Umgekehrt sehe ich in Audits regelmäßig Konten, die 1.500 € Agenturpauschale bei 2.500 € Werbebudget zahlen und seit Monaten niemand angefasst hat. Das ist die Kombination, die du vermeiden willst: Agenturpreis, Freelancer-Risiko, ohne die Vorteile von beidem.

Fazit

Bis etwa 20.000 € Werbebudget im Monat und mit Google Ads als Hauptkanal ist ein erfahrener Freelancer meist die bessere Wahl: direkter, schneller, günstiger, flexibler, und das Konto bleibt deins. Darüber, oder sobald du mehrere Kanäle mit Kreation brauchst, spielt eine Agentur ihre Stärken aus. In beiden Fällen entscheidet nicht das Firmenschild, sondern die Person im Konto. Die acht Fragen oben zeigen dir innerhalb von 20 Minuten, ob die passt.

Bist du bereit, dein digitales Potenzial zu entfalten?

Zögere nicht und mache den ersten Schritt in die richtige Richtung.

Bist du bereit, dein digitales Potenzial zu entfalten?

Zögere nicht und mache den ersten Schritt in die richtige Richtung.

Bist du bereit, dein digitales Potenzial zu entfalten?

Zögere nicht und mache den ersten Schritt in die richtige Richtung.

FAQ - Die wichtigsten Fragen sofort beantwortet

Was kostet ein Google Ads Freelancer in Österreich?

Die laufende Betreuung kostet meist 500 bis 1.500 € pro Monat, abhängig von Budget und Umfang. Stundensätze liegen bei 80 bis 150 €, bei erfahrenen Freelancern mit Google-Partner-Status eher am oberen Ende. Das Werbebudget, das an Google fließt, kommt dazu.

Was kostet eine Google Ads Agentur in Wien?

Agenturen in Wien verlangen für die laufende Betreuung 1.500 bis 5.000 € pro Monat, oft als Pauschale oder als 10 bis 20 Prozent vom Werbebudget mit Mindestpauschale. Stundensätze liegen bei 120 bis 220 €. Üblich sind 12-Monatsverträge.

Ab welchem Werbebudget lohnt sich eine Agentur?

Als Faustregel ab etwa 20.000 € Werbebudget im Monat, oder früher, wenn du mehrere Kanäle und laufende Kreativproduktion aus einer Hand brauchst. Darunter frisst die Agenturpauschale einen zu großen Anteil deines Gesamtbudgets, und ein Freelancer liefert dir dasselbe flexibler.

Ist ein Freelancer riskanter als eine Agentur?

Das Hauptrisiko ist der Ausfall bei Urlaub oder Krankheit. Frag nach der Vertretungsregel und stell sicher, dass das Google-Ads-Konto dir gehört. Dann bleibt das Risiko überschaubar, weil du jederzeit wechseln kannst, ohne Daten zu verlieren.

Kann ich von einer Agentur zu einem Freelancer wechseln?

Ja, sofern das Konto auf dich läuft. Prüfe die Kündigungsfrist, lass dir Kontozugriff und Conversion-Tracking bestätigen und plane eine Übergabe von zwei bis vier Wochen. Läuft das Konto auf die Agentur, verhandle vor der Kündigung die Übertragung.

Wie erkenne ich einen seriösen Google Ads Freelancer?

Google-Partner-Badge mit öffentlichem Profil, aktuelle Zertifizierungen, Referenzen mit konkreten Zahlen, voller Kontozugriff für dich und keine Erfolgsgarantien. Wer dir in 20 Minuten erklären kann, was in den ersten 30 Tagen passiert, arbeitet strukturiert.